Vorträge und Ton-Dokumente zur Geschichte der MGH

Vorträge zur Geschichte der Mittelalterforschung

©Musikstück im Intro: CC BY-NC-SA 3.0/Volcán von Cartas a Felice
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Ottokar Menzel (1912-1945) und Hildegund Menzel-Rogner (1910-1945). Ein Wissenschaftler-Ehepaar im Dritten Reich 
Vortrag von Prof. Dr. Martina Hartmann, gehalten online am 18.03.2021

Ottokar Menzel war 1937/38 Stipendiat beim Reichsinstitut für ältere deutsche Geschichtskunde, wie die MGH von 1935 bis 1945 hießen, edierte die Vita der heiligen Liutbirg und übernahm die Edition der Staatsschriften Engelberts von Admont. Vor dem Fronteinsatz bewahrte ihn schließlich seine Tätigkeit als Kriegsverwaltungsrat in der Kriegsgeschichtlichen Abteilung des Oberkommandos der Wehrmacht. Hildegund Menzel-Rogner, promovierte Philosophin und Mathematikerin, übersetzte Schriften des Nikolaus von Kues und wurde Mitarbeiterin der Preußischen Akademie für die mathematischen Schriften von Gottfried Wilhelm Leibniz.

Martina Hartmann stellt ihre bisherigen Forschungsergebnisse vor und unternimmt den Versuch, das Leben der beiden hochbegabten Wissenschaftler in den fraglichen Jahren anhand von Erwähnungen in Briefen, Tagebüchern und Aufzeichnungen einer Reihe von Zeitgenossen wie etwa Felix Hartlaub zu rekonstruieren.


Ton-Dokumente

„Glückwünsche zur Volljährigkeit“

Radiointerview des Bayerischen Rundfunks mit MGH-Präsident Herbert Grundmann 1963 anläßlich der Verleihung  des Status einer Körperschaft des öffentlichen Rechts

Teil 1 (4 min)

Teil 2 (4,5 min)